Mediation

Wir leben in einer gewaltbereiten Welt. Im Fernsehen und in den Medien werden wir täglich mit Gewalt, Krieg und Aggression konfrontiert. Dies medi Logo 200wirkt sich auf uns und unser Umfeld in Form von Konflikten aus. 
Ein positiv orientiertes Modell der Konfliktbearbeitung besteht aus gegenseitiger Anerkennung und Mitgefühl, sowie einer offenen und wertschätzenden Kommunikation. Eine Möglichkeit dazu bietet die Mediation an. 

Wir finden Mediation toll, weil…

  • es keinen Verlierer gibt.
  • beide Parteien im positiven Gespräch nur gewinnen können.
  • sie zur Einfühlung und gegenseitigen Fairness ermutigt.
  • unkompliziert und effektiv ist.
  • dadurch verletzte Gefühle überwunden werden und sie dazu führt, dass beide Seiten zufrieden reagieren.
  • sie dafür sorgt, dass Lernen wieder Spaß macht, nachdem der Konflikt nicht mehr belastet.
  • wir lernen mit Kritik umzugehen.
  • die an der Schule tätigen MediatorInnen kontinuierlich an
  • Informations-, Weiterbildungs- und Intervisionsveranstaltungen teilnehmen.

Wie wird man Mediator?

Mediatoren werden in den Kerngruppen gewählt

Im ersten Halbjahr der 7. Jahrgangsstufe werden in den Kerngruppen mögliche Kandidaten für das Mediationsprojekt ausgewählt. Dies sind Schüler, die das Vertrauen ihrer Mitschüler haben. In jeder Kerngruppe sollte mindestens ein Schüler vorgeschlagen werden und bereit sein, am Mediationsprojekt teilzunehmen und sich zum Mediator ausbilden zu lassen.

Schüler melden sich freiwillig

Schüler, die nicht durch Mitschüler vorgeschlagen wurden, können sich ebenfalls zur Mitarbeit am Mediationsprojekt melden. Frau Lorenz, die Projektleiterin, führt eine Liste der interessierten Schüler. Aus allen Schülern, gewählte und freiwillige, werden dann 18 Schüler ausgewählt, die anschließend auf der Mediationsfahrt im Frühjahr des kommenden Jahres zu Mediatoren ausgebildet werden.

Aus- und Weiterbildung: Die Mediationsfahrt

Jährlich im Frühjahr trifft sich das Mediationsprojekt für eine einwöchige Grund- und Weiterbildung in Wünsdorf. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen lernen die Grundlagen der Mediation kennen, in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 wird jeweils auf das vorhandene Wissen aufgebaut, sodass die Ausbildung von Jahr zu Jahr fundierter wird. Die dafür qualifizierten Oberstufenschüler übernehmen Teamerfuntionen und geben ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Mediatoren weiter.
Die Teilnahme am Mediationsprojekt wird auf dem Zeugnis dokumentiert.

Einsatz als Mediator

Ausgebildete Mediatoren stehen danach täglich in der Essenspause im Mediationsraum zur Verfügung. Jede Kerngruppe bekommt einen "Mediations-Paten" benannt, der für sie als Ansprechpartner und Vertrauensperson fungiert. Die Mediatoren übernehmen Patenschaften für die einzelnen Kerngruppen.

SOR

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