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Exkursion zu 200 Jahre Fontane

Anlässlich des 200. Geburtstages von Fontane unternahmen die beiden Grundkurse Deutsch von Frau Bochmann und Frau Pagel eine kleine Reise nach Neuruppin, um sich die Fontane 200 Ausstellung anzusehen. Es folgt ein kurzer Bericht von Valentin Carus.

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Nachdem wir im Fontane Museum ankamen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die von zwei Museumsmitarbeiterinnen geführt wurden. Zunächst besprachen wir unsere Assoziationen zu Fontane. Im Anschluss gingen wir durch die Ausstellung. Im ersten Raum wurden die Wörter, die Fontane nutzt, anhand eines Wörterteppichs dargestellt. Um so öfter das Wort von Fontane im Roman ‚Effi Briest’ genutzt wurde, um so größer war es gedruckt. Mit Fontanes Neologismen wurde auch in der gesamten Ausstellung gespielt, zum Beispiel in Form von bedruckten Ballons. Nachdem wir mit der Führung fertig waren, in der wir immer wieder unsere Assoziationen zu den einzelnen Exponaten besprochen hatten und noch einiges Wissen zu Fontanes Leben bekamen, hatten wir Zeit, um uns mit Aufgaben erneut der Ausstellung zu nähern.

Der Effi Briest – Wörter – Raum von Valenin Carus 

Mir gefiel am besten das Wörter – Kapitel, da, wenn man den Raum betritt, man auch die Gedanken Fontanes betritt. Die teils verworrenen Handlungen und Handlungsstränge sowie Beziehungen der Charaktere werden in einem Großen und Ganzen dargestellt. Zudem ist der Wörterteppich sehr interessant und gibt ein Gefühl für die Kraft der Wörter, die er benutzt. Dazu kommt die große Fensterfront des Raumes, die ein angenehmes Ambiente schafft.  

Der Fass-Fontane- An- Tisch von Emina Kreft

Mein Lieblingsexponat aus der Ausstellung war der Tisch im 2. Raum. Dort konnte man die originale Skizze für das Buch ‚Irrungen, Wirrungen‘ sehen. Die Skizze zeigt den Garten der Dörrs. Ich finde, dass das eine sehr coole Idee ist, da man sieht, wie Fontane sich das vorgestellt hat. Es ist wie ein kleiner Einblick in seine Gedanken. 

Auf dem Tisch kann man verschiedene Schriftstücke durch einen Beamer animieren lassen.

Fontanes Notizbücher von Robin Barbar

Bei dem von mir ausgewählten Exponat handelt es sich um eine Seite in einem von Theodor Fontanes Notizbüchern. Die Seite bestand nicht aus Fontanes eigener Schrift, sondern Fontane klebte hier einen Zeitungsartikelausschnitt auf, in dem ein Soldat von seiner Erfahrung in der Schlacht von Königsgrätz berichtete. Er wäre im Kampf verletzt worden und zu Boden gefallen, bis ein feindlicher Soldat ihn erblickt habe. Dieser brachte dem Verwundeten eine Flasche Wasser, als er von einem Verbündeten des am Boden Liegenden erschossen wurde. Dieses Ausstellungsstück finde ich besonders interessant, weil es sich um einen echten Soldaten handelte und seine Geschichte mich sehr fasziniert. Zudem finde ich es interessant, dass Fontane so etwas in seine Notizen aufnahm, weil ich nur mit Entwürfen und Skizzen für seine Werke rechnete. 

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